Das Chaos und Icke

Das neue Bühnen-Soloprogramm

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Das Chaos & Icke

Das neue Soloprogramm: Es ist der 5. Mai 2011 und ich will es mir ansehen. Ein denkwürdiger Ort, das Berliner Schlosspark Theater hat sich Majowski für seinen ersten Auftritt ausgesucht. Also wird es doch lustig? Wie sieht die Bühnendeko aus? Ich stelle mir ein Bühnenbild vor, was der Realität dann doch gar nicht entsprach – only a keyboard. Majowski verzichtet eben auf ein riesiges Bühnenbild und präsentiert sich zentral auf der Bühne, am Keyboard sitzen. Und das ist schön so. Vorurteile sind was Feines, wenn man sie widerlegen kann. Leger bekleidet mit Jeans, Shirt und offenem Hemd – einer von uns, der uns was zu erzählen hat.


Und zu erzählen hat er viel, viel Lustiges, viel Unterhaltsames aber auch Nachdenkliches. Majowski beschreibt das Chaos, das ihn umgibt, mit dem er klar kommen will und muss. Als Sohn eines Berliner Philharmonikers beherrscht er das Keyboard. Er nutzt es zur seichten Untermalung seiner Geschichten genauso wie als Begleitung für seinen, teils melancholischen Gesang. Und er kann sehr gut singen!

Er wandert gern, so hört man von ihm. Scheuernde Probleme versucht er mit Körperpuder zu bekämpfen, nicht immer erfolgreich, dann aber mit Wundsalbe. Er schildert spielerisch, wie er damit umgeht, dass er selbst im Wald erkannt wird. Auf ein fröhliches „Ach, Herr Majowski, ich kenne Sie“, kontert er mit dem Zitieren seines Lieblingsspots aus der Telekomzeit: „T-ISDN XXL – Das T-Concept C522 zeichnet sich aus durch leichte Bedienung über einfache Menüführung mittels Display“. Das verwirrt den anderen und lenkt von deinen X-Beinen ab.

Aus der Kritik von Oliver Möder - © 2011 OLM Press|ComedyMedia-Presseagentur

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